12.06.2021

Offene Halle in den Ferien?

Nils Muche bleibt auch in der neuen Saison Trainer des Handball-Oberligisten TuS Rotenburg. Darauf verständigte sich der 51-Jährige nun mit dem Verein. Einen Wunsch hat er aber für den Sommer.

Rotenburg – Auf ein neues Gesicht, auf neue Töne müssen sich die Handballer des TuS Rotenburg nicht einstellen: Nils Muche wird das Team aus der Oberliga auch in der neuen Saison coachen – keine Überraschung, aber erst jetzt endgültig fix. „Wir sind uns einig geworden“, vermeldet Teammanager Johann Knodel. Muche war zur vergangenen Saison, die dann nach nur einem Spiel aufgrund der Corona-Pandemie wieder abgebrochen werden musste, an die Wümme zurückgekehrt, nachdem der Schneverdinger die Mannschaft bereits von 2015 bis zu seinem Rücktritt Anfang 2020 trainiert hatte.

16.03.2021

TuS Rotenburg schafft es mit Leidenschaft und Heimstärke in die Oberliga

Da es keine herkömmliche Sportlerwahl gibt, gehen wir eine Stufe weiter und suchen die Sportler des Jahrzehnts. Dieses Mal: Die Handballer des TuS Rotenburg.

Rotenburg – Johann Knodel ist ehrlich. „Die Oberliga ist für uns wohl die Endstation. Alles darüber hinaus ist Profisport. Und wir sind im Prinzip ein Dorfverein“, sagt der Teammanager des TuS Rotenburg. Dass die Mannschaft des Jahres von 2015, 2017 und 2018 überhaupt in der vierthöchsten deutschen Handball-Spielklasse antritt, ist für ihn schon ein kleines Wunder. „Selbst die Verbandsliga war vor nicht allzu langer Zeit utopisch.“

11.03.2021

Zwei Tage haben den Amateursport vor einem Jahr grundlegend verändert

In dieser zweiten Märzwoche jähren sich zahlreiche Ereignisse im Sport, die durch die Corona-Pandemie verursacht wurden - ein Rückblick.

Rotenburg – Von heute auf morgen war nichts mehr so, wie es mal war. Als am 12. März die Handball- und Basketballverbände ihren Spielbetrieb stoppten sowie tags darauf auch die Fußballer mit Anlauf und unsanft durch die Corona-Grätsche von den Beinen geholt wurden, begann ein Jahr, das den Amateursport grundlegend verändern sollte. Mal ohne Zuschauer, mal nur mit wenigen – die meiste Zeit aber gar kein Sport. 365 Tage später liegt immer noch (fast) alles brach.

10.03.2021

Die Zusammenlegung zahlt sich aus

Scheeßel – „Ich kann das gar nicht glauben. Sind das wirklich schon wieder fünf Jahre, seitdem wir die Spielgemeinschaft gegründet haben?“, wundert sich Ina Hanck. Die Handball-Abteilungsleiterin des TV Scheeßel ist eine absolute Verfechterin des JH Wümme – einem Zusammenschluss der Jugendhandballsparten des TuS Rotenburg und ihres Vereins. War die Gemeinschaft zunächst erst einmal für ein Jahr angelegt, „feiert“ sie nun bereits ihr fünfjähriges Bestehen.

Als sich vor ziemlich genau fünf Jahren – im Februar 2016 – Vertreter der Rotenburger und Scheeßeler Handballer trafen, um den Vertrag für eine gemeinsame Jugend zu unterschreiben, ahnten sie sicherlich noch nicht, wie gut sich der JH Wümme entwickeln würde. Dazu erzählt Hanck: „Der Kontrakt lief zunächst ein Jahr. Das wurde damals so vereinbart, damit beide Seiten jederzeit die Möglichkeit haben, die Gemeinschaft aufzukündigen. Seitdem wurde über den Vertrag aber nie wieder gesprochen und so verlängert er sich stillschweigend immer um eine weitere Saison.“

03.03.2021

Lukas Misere ist „Mister Rotenburg“

Rotenburg – Die Pestalozzihalle ist nur wenige Minuten entfernt, zur Arbeit geht es entspannte 100 Meter zu Fuß. Die Wege für Lukas Misere sind kurz. Der 25-Jährige ist in Rotenburg geboren und aufgewachsen, immer noch dort wohnhaft und mittlerweile der Anführer der Oberliga-Handballer des TuS Rotenburg. Keine Frage: Misere, der in den Jahren 2015, 2016 und 2017 zum Sportler des Jahres gekürt wurde, ist ein Wümmestädter durch und durch und so etwas wie „Mister Rotenburg“.

Nur für den Fußball ging er „seinem“ Rotenburg in der Jugend etwas fremd. Misere lief bis zur U 19 für die JSG KAWU auf und fuhr für die Heimspiele in den Vorort nach Unterstedt. Auch auf dem Rasen hatte es der Groß-und Außenhandelskaufmann drauf und war in der Landesliga ein Leistungsträger. Dabei wäre der etwas größere Ball auch fast dafür verantwortlich gewesen, dass Misere beim Handball ausgestiegen wäre. „Ich bin immer zweigleisig gefahren in der Jugend. Am Ende musste ich mich aber entscheiden. Irgendwann kannst du nicht mehr beides machen“, sagt Misere. „Die Entscheidung ist mir wahnsinnig schwergefallen damals.“ Er zog sich beim Fußball zurück und läuft nur noch ganz selten für die 3. Herren der SG Unterstedt auf.

21.12.2020

Rotenburgs Handball-Coach über die Pause, die Zukunft und seinen Bart

Rotenburg – Das erste und gleichzeitig vorerst letzte Saisonspiel liegt bereits knapp zwölf Wochen zurück. Seitdem befinden sich die Oberliga-Handballer des TuS Rotenburg – wie alle anderen Amateursportler auch – aufgrund der Corona-Pandemie in der Warteschleife.

Keiner weiß, wann und ob der Spielbetrieb in dieser Saison fortgesetzt wird. Über die schwierige Zeit haben wir mit Rotenburgs Coach Nils Muche gesprochen.

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Der Trainings- und Spielbetrieb in den Hallen ist seit Wochen verboten. Wie hält sich Ihre Mannschaft dennoch fit?

07.12.2020

Liebe Handballfans,
ich freue mich, Euch wieder in der Sporthalle als Zuschauer zur neuen Saison begrüßen zu dürfen.

Leider hat uns in den letzten Monaten die Corona Pandemie sehr beschäftigt und ist zu einer sehr großen Herausforderung für unsere Abteilung geworden. Für vier Sporthallen mussten Hygienekonzepte erstellt und die Anforderungen des Landkreises erfüllt werden. Eine sehr große Aufgabe, die wir alle sehr gut umgesetzt haben. Dafür danke ichder gesamten Abteilung und den Mitgliedern im Vorstand.

Es hat aber auch dazu geführt, dass wir besonders zu den Heimspielen unserer 1. Herren in der Oberliga Nordsee eine Begrenzung der Zuschauer-kapazität hinnehmen müssen. Wie lange diese Einschränkungen dauern, ist noch nicht absehbar.
Das hat zur Folge, dass wir einigen kleinen und großen Zuschauer keinen Einlass zu unseren Heimspielen gewähren können, weil die vorgeschriebene Kapazität überschritten ist.
Wir versprechen Euch, dass wir täglich daran arbeiten, um diesen Zustand zu verbessern. Bitte lest dazu auch aufmerksam unsere Hygienevorschriften, die Ihr in dieser Ausgabe in komprimierter Form erhaltet.

Auf unserer Webseite www.wuemmehandball.de könnt Ihr Euch ausführlicher über alles informieren.

Die Erfolge unserer Mannschaften in der Jugend und Senioren aus der letzten Saison haben uns sehr stolz gemacht. Ich möchte mich bei allen bedanken, die dieses ermöglicht haben. Weiter so. Danke auch an den Förderverein für die getätigte Arbeit und dem Saisonheft, das uns hier vorliegt. Weiterhin denkt bitte bei Euren Einkäufen und Planungen an unsere Sponsoren. Sie unter-stützen und fördern den Handballsport und unsere Abteilung in Rotenburg und Scheeßel maßgeblich.Hoffen wir auf eine spannende Saison. Bleibt alle gesund.

Bernd Meyer, 1. Vorsitzender der Handballabteilung

29.11.2020

Handball-Oberliga: Mehrheit plädiert für Einfachrunde

 

24399224 der handball hat noch laenger pause und kommt auch im januar nicht zum einsatz die vereine der oberligen sprachen sich jetzt mehrheitlich fuer eine NFee© Freese

Die Vereine der Handball-Oberligen werden die Saison voraussichtlich in einer Einfachrunde fortsetzen ‒ wenn sie denn irgendwann wieder spielen dürfen. Das wiederum wird nicht vor Februar möglich sein.

  • Frühestens im Februar setzt die Handball-Oberliga den Spielbetrieb fort.
  • Die Vereine sprechen für eine Einfachrunde aus.
  • Bis Ende Juni muss die Saison beendet sein, sonst droht der Worst Case.
23.11.2020

Handballer planen die Fortsetzung der Saison ab Mitte Januar

zwei medelle vorgeschlagen© Freese 

Rotenburg – Die Oberliga-Handballer des TuS Rotenburg müssen sich bis zum Samstag die Karten legen. „Wir machen uns Gedanken, was für uns das Beste ist“, sagt Teammanager Johann Knodel und hat sich noch nicht positioniert. Am Wochenende lädt der Handball-Verband Niedersachsen (HVN) seine Vereine zur Videokonferenz. Es geht einzig und allein um die Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Die ins Leben gerufene Task Force hat für die Oberliga zwei Modelle erarbeitet. Mögliche Rückkehr nach dem Corona-Lockdown: Mitte Januar oder aber Anfang Februar.

18.11.2020

Rückraumspieler gewinnt an Körperlichkeit und verstärkt das Team ungemein

 

Rotenburg – Dass er noch höher springen kann, als seine Gegenspieler den Block ansetzen können, ist längst bekannt. Nicht nur in der Handball-Oberliga hat sich Chris Ole Brandt mit seiner enormen Sprungkraft inzwischen einen Namen gemacht. Nimmt sich der 19-Jährige einen Wurf aus dem Rückraum, wird’s für die gegnerische Abwehr schwer. In der neuen Saison – wann auch immer diese weitergehen wird – wahrscheinlich sogar noch mal mehr. Schließlich hat der Rechtshänder seit Beginn der Corona-Krise einiges an Muskeln aufgebaut. „Jetzt ist es noch schwieriger, mich aus der Luft zu fischen, als es ohnehin schon war“, sagt Brandt und lacht. Mit seinen sieben Treffern war er bei der 17:42-Klatsche beim TV Bissendorf-Holte im ersten und bisher einzigen Saisonspiel des TuS Rotenburg der Lichtblick für den Wümme-Club. Sofern der Rückraumspieler es schafft, nach dem Re-Start der Spielzeit an diese überzeugende Leistung und Torgefahr anzuknüpfen, ist seine Wichtigkeit für die Oberliga-Mannschaft schlicht unumstritten.