20.09.2021

Spieler des Wochenendes

Daniel Barkholdt hatte bereits beim Aufwärmen vor dem Spiel gute LauneDaniel Barkholdt hatte bereits beim Aufwärmen vor dem Spiel gute Laune

Daniel Barkholdt hat bei seinem Comeback gleich sechs Tore geworfen. Aber auch sonst genießt der 22-Jährige in der Mannschaft hohes Ansehen.

Rotenburg – Nachdem Daniel Barkholdt am Wochenende das entscheidende letzte Tor zum 29:27-Endstand gegen die HSG Delmenhorst in der Oberliga Nordsee warf, gab es in der Halle für die Zuschauer kein Halten mehr – Standing Ovations. Zurecht, hatten die Handballer des TuS Rotenburg doch gerade einen vermeintlichen Titelfavoriten zum Auftakt besiegt. „Es hat einfach mega Spaß gemacht, überhaupt mal wieder Handball zu spielen. Und dann auch noch vor diesen geilen Fans und gegen diesen Gegner“, schwärmte Barkholdt, der eine Ausbildung zum Elektriker macht, nach seinem Comeback.

19.09.2021

Rotenburger Handballer besiegen Delmenhorst 29:27

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Mit dem Auftaktsieg gegen Delmenhorst ist den Handballern des TuS Rotenburg ein echter Coup gelungen. Gilt der Gegner doch als einer der Aufstiegsfavoriten.

Rotenburg – „The Boys are back“ hallte es über die Lautsprecher durch die Pestalozzihalle, während die Zuschauer im Stehen klatschten und die Oberliga-Handballer des TuS Rotenburg im Kreis springend nach elf Monaten Corona-Pause ihren 29:27 (13:13)-Auftaktsieg gegen die HSG Delmenhorst feierten. Unter ihnen auch Lukas Misere, der sich im Anschluss mit einem Krampf in der Wade auf den Boden warf.

16.09.2021

Start in die Saison

27096018 teamfoto mit den air bodys soeren heyber daniel barkholdt michel misere niko dolk trainer nils muche obere reihe physiotherapeut klaas reichmann chris Q7ee

Vieles ist neu für die Handballer: Zum einen im Verein auf der Trainerbank, zum anderen ist ein Club dabei, der zuletzt in einer anderen Staffel spielte.

Rotenburg – Die Ansprüche sind relativ bescheiden. „Ich erwarte tatsächlich nichts!“, sagt Nils Muche, der Handball-Trainer des TuS Rotenburg. Ähnlich klingt es bei Johann Knodel, dem Teammanager: „Wir müssen nicht, wir wollen! Und wenn die Oberliga zu stark ist, dann ist es eben so.“ Nun gut, so artikuliert sich wohl ein Underdog, der nur zu genau um seine Rolle weiß. Seit 2017 gehören die Wümmestädter nun schon der vierthöchsten deutschen Spielklasse an – doch selten war die Liga so schwer einzuschätzen wie jetzt. Nach fast einjähriger Pandemiepause sind nicht nur die Konkurrenten die großen Unbekannten, auch das eigene Team ist eine Wundertüte. Zum Auftakt kommt Samstag (18.30 Uhr) die HSG Delmenhorst in die Pestalozzihalle.

16.09.2021

Blutjunge Rasselbande soll es beim TuS Rotenburg II in der Handball-Landesklasse richten

Mit einem Auswärtsspiel startet der TuS Rotenburg II nach fast einem Jahr Pause wieder in die neue Saison. Das Team hat dabei ein neues Gesicht erhalten.

Rotenburg – Fast ein Jahr liegt das letzte Spiel des TuS Rotenburg II inzwischen zurück. Am 3. Oktober 2020 war die Oberliga-Reserve von der Wümme mit einem 28:31 bei der HSG Phoenix in die Handball-Landesklasse gestartet. Kurz nach der Niederlage war die Saison 2020/2021 dann aufgrund der Corona-Pandemie auch schon wieder Geschichte. Am Sonnabend unternimmt Trainerin Lana Caesar mit ihrer jungen Crew den nächsten Anlauf. Los geht es mit einem Auswärtsspiel bei der HSG Bruchhausen-Vilsen.

30.06.2021

Handball-Staffeln stehen fest, TuS Rotenburg startet mit Heimspiel

Die Staffel der Handball-Oberliga Nordsee wird kleiner. Auch der VfL Fredenbeck steigt auf. Der Spielplan steht ‒ und damit auch der Auftaktgegner des TuS Rotenburg.

Rotenburg – Nach dem TV Bissendorf-Holte verlässt auch der VfL Fredenbeck die Handball-Oberliga nach oben und steigt in die 3. Liga auf. Der frühere Erstligist setzte sich im entscheidenden Spiel der Relegationsrunde gegen den MTV Großenheidorn aus der Oberliga Niedersachsen mit 31:25 (16:14) durch – ein Sieg mit fünf Toren Differenz war angesichts der Konstellation nötig. Somit kommen beide Aufsteiger aus der Nordsee-Staffel, der Heimat des TuS Rotenburg. Und die schrumpft auf 13 Teams.

12.06.2021

Offene Halle in den Ferien?

Nils Muche bleibt auch in der neuen Saison Trainer des Handball-Oberligisten TuS Rotenburg. Darauf verständigte sich der 51-Jährige nun mit dem Verein. Einen Wunsch hat er aber für den Sommer.

Rotenburg – Auf ein neues Gesicht, auf neue Töne müssen sich die Handballer des TuS Rotenburg nicht einstellen: Nils Muche wird das Team aus der Oberliga auch in der neuen Saison coachen – keine Überraschung, aber erst jetzt endgültig fix. „Wir sind uns einig geworden“, vermeldet Teammanager Johann Knodel. Muche war zur vergangenen Saison, die dann nach nur einem Spiel aufgrund der Corona-Pandemie wieder abgebrochen werden musste, an die Wümme zurückgekehrt, nachdem der Schneverdinger die Mannschaft bereits von 2015 bis zu seinem Rücktritt Anfang 2020 trainiert hatte.

16.03.2021

TuS Rotenburg schafft es mit Leidenschaft und Heimstärke in die Oberliga

Da es keine herkömmliche Sportlerwahl gibt, gehen wir eine Stufe weiter und suchen die Sportler des Jahrzehnts. Dieses Mal: Die Handballer des TuS Rotenburg.

Rotenburg – Johann Knodel ist ehrlich. „Die Oberliga ist für uns wohl die Endstation. Alles darüber hinaus ist Profisport. Und wir sind im Prinzip ein Dorfverein“, sagt der Teammanager des TuS Rotenburg. Dass die Mannschaft des Jahres von 2015, 2017 und 2018 überhaupt in der vierthöchsten deutschen Handball-Spielklasse antritt, ist für ihn schon ein kleines Wunder. „Selbst die Verbandsliga war vor nicht allzu langer Zeit utopisch.“

11.03.2021

Zwei Tage haben den Amateursport vor einem Jahr grundlegend verändert

In dieser zweiten Märzwoche jähren sich zahlreiche Ereignisse im Sport, die durch die Corona-Pandemie verursacht wurden - ein Rückblick.

Rotenburg – Von heute auf morgen war nichts mehr so, wie es mal war. Als am 12. März die Handball- und Basketballverbände ihren Spielbetrieb stoppten sowie tags darauf auch die Fußballer mit Anlauf und unsanft durch die Corona-Grätsche von den Beinen geholt wurden, begann ein Jahr, das den Amateursport grundlegend verändern sollte. Mal ohne Zuschauer, mal nur mit wenigen – die meiste Zeit aber gar kein Sport. 365 Tage später liegt immer noch (fast) alles brach.

10.03.2021

Die Zusammenlegung zahlt sich aus

Scheeßel – „Ich kann das gar nicht glauben. Sind das wirklich schon wieder fünf Jahre, seitdem wir die Spielgemeinschaft gegründet haben?“, wundert sich Ina Hanck. Die Handball-Abteilungsleiterin des TV Scheeßel ist eine absolute Verfechterin des JH Wümme – einem Zusammenschluss der Jugendhandballsparten des TuS Rotenburg und ihres Vereins. War die Gemeinschaft zunächst erst einmal für ein Jahr angelegt, „feiert“ sie nun bereits ihr fünfjähriges Bestehen.

Als sich vor ziemlich genau fünf Jahren – im Februar 2016 – Vertreter der Rotenburger und Scheeßeler Handballer trafen, um den Vertrag für eine gemeinsame Jugend zu unterschreiben, ahnten sie sicherlich noch nicht, wie gut sich der JH Wümme entwickeln würde. Dazu erzählt Hanck: „Der Kontrakt lief zunächst ein Jahr. Das wurde damals so vereinbart, damit beide Seiten jederzeit die Möglichkeit haben, die Gemeinschaft aufzukündigen. Seitdem wurde über den Vertrag aber nie wieder gesprochen und so verlängert er sich stillschweigend immer um eine weitere Saison.“

03.03.2021

Lukas Misere ist „Mister Rotenburg“

Rotenburg – Die Pestalozzihalle ist nur wenige Minuten entfernt, zur Arbeit geht es entspannte 100 Meter zu Fuß. Die Wege für Lukas Misere sind kurz. Der 25-Jährige ist in Rotenburg geboren und aufgewachsen, immer noch dort wohnhaft und mittlerweile der Anführer der Oberliga-Handballer des TuS Rotenburg. Keine Frage: Misere, der in den Jahren 2015, 2016 und 2017 zum Sportler des Jahres gekürt wurde, ist ein Wümmestädter durch und durch und so etwas wie „Mister Rotenburg“.

Nur für den Fußball ging er „seinem“ Rotenburg in der Jugend etwas fremd. Misere lief bis zur U 19 für die JSG KAWU auf und fuhr für die Heimspiele in den Vorort nach Unterstedt. Auch auf dem Rasen hatte es der Groß-und Außenhandelskaufmann drauf und war in der Landesliga ein Leistungsträger. Dabei wäre der etwas größere Ball auch fast dafür verantwortlich gewesen, dass Misere beim Handball ausgestiegen wäre. „Ich bin immer zweigleisig gefahren in der Jugend. Am Ende musste ich mich aber entscheiden. Irgendwann kannst du nicht mehr beides machen“, sagt Misere. „Die Entscheidung ist mir wahnsinnig schwergefallen damals.“ Er zog sich beim Fußball zurück und läuft nur noch ganz selten für die 3. Herren der SG Unterstedt auf.